Die Klasse 4 hat aus Äpfeln Saft hergestellt.
Mitte September sind wir zum Osterberg gegangen und haben Äpfel gesammelt.

Mit unseren Äpfeln sind wir zu Familie Mauritz nach Habighorst gefahren. Herr Mauritz hat uns eingeladen, mit ihm zusammen aus Äpfeln Saft herzustellen. Frau Rienass und Frau Wiechmann, unsere Klassenelternvertreterinnen haben uns begleitet.

Hier zeigt uns Herr Mauritz wie schön das Kerngehäuse eines Apfels aussieht, wenn man ihn aufschneidet. Anschließend müssen die Äpfel gewaschen und von faulen Stellen befreit werden.

Die geschälten Äpfel werden danach in die Kernobstpresse geschüttet und zerschreddert.

Hierbei ist Partnerarbeit sehr wichtig, denn das Kurbeln ist alleine nicht zu schaffen.

Durch das Kurbeln werden kleine Messer bewegt, die die Äpfel zerschreddern. Die so klein gemachten Äpfel kommen unten aus der Kernobstpresse als Maische heraus. Die Maische wird in einer Wanne aufgefangen.

Ist die Wanne voll mit Maische, wird sie zur Packpresse getragen. In der Packpresse wird die Maische in Rahmen mit Tüchern gepresst. Damit sich das Auspressen auch lohnt, kommen bis zu 12 Rahmen übereinander in die Packpresse.

Anschließend legt Herr Mauritz noch schwere Bretter auf die gepackten Rahmen und schließt die Presse mit einem Eisenstempel. Ein langer Hebel wird angesetzt, damit das Drehen etwas leichter wird, denn jetzt muss durch stetes Drehen des Hebels der Eisenstempel auf die Rahmen mit Maische gepresst werden.

Der so herausgepresste Saft wird in einem Eimer aufgefangen und gesammelt.

Ist der Eimer voll muss der Apfelsaft erst einmal probiert werden.

Damit der Apfelsaft sich länger hält, wird er behutsam auf 75 ° Celsius erhitzt. Hierzu hat sich Herr Mauritz ein altes Bierfass zu einem Einkochtopf mit Zapfhahn umgebaut. Das Thermometer oben zeigt ihm an, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Ist der Apfelsaft heiß genug, wird er in 10 Liter Tüten luftdicht abgefüllt.

Die ausgepresste Maische aus der Packpresse nennt man Trester. Der Trester wird nicht weggeworfen, sondern kann noch an Tiere verfüttert werden.

Den fertigen Apfelsaft haben wir noch vor den Herbstferien in der Schule zum Frühstück ausgetrunken. Er hat viel besser geschmeckt, als der gekaufte.
Wir hatten einen tollen Schulvormittag bei Herrn Mauritz und haben viel gelernt.
Vielen Dank sagt die Klasse 4